❤  Kleine Produktion auf Anfrage❤  RJC—zertifizierte & recycelte Edelmetalle❤  Fine Principles — Hergestellt in Pforzheim❤  Fairmined Legierungen auf Anfrage

Fine Principles

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   Wir legen Wert auf Transparenz und geben gerne Informationen offen weiter. Damit du besser verstehst, was wir tun, haben wir eine umfassende Liste mit Themen von A bis Z zusammengestellt.
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Alexandra Schwarzwald

Lerne unsere Gründerin Alexandra Schwarzwald kennen — den kreativen Kopf hinter Fine Principles. Mit einem scharfen Blick fürs Detail und einem visuellen Vokabular, das die Sprache der Geometrie und des Rasters spricht, nutzt Alexandra das Potenzial von Falttechniken und kreiert facettenreichen Schmuck nach einem akribischen Ordnungsprinzip.

Aber fangen wir von vorne an. Nach ihrem Abschluss in Kommunikationsdesign BA im Jahr 2015 entdeckte Alexandra ihre Leidenschaft für die Schmuckherstellung. Sie verlagerte ihren Schwerpunkt von der Grafik auf das Objektdesign und begann mit der Herstellung von Wachsmodellen von Hand. Seit Beginn ihrer Reise ging sie systematisch an ihr Studium heran. So beschäftigte sie sich mit Facetten und deren Auswirkungen auf verschiedene Dimensionen.

Alexandra war auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten und beschloss, in die Welt des digitalen Faltens einzutauchen. Mit ihrer neu entdeckten Begeisterung für die 3D-Modellierung beschloss sie, ihren Fokus von der analogen Wachsarbeit auf die digitale zu verlagern, wo sie ein großes Potenzial in diesem Bereich erkannte.

Im August 2021 legte sie eine kreative Pause ein und erforschte Formen, die sich aus einer Vielzahl von Faltraster ergaben. Nach monatelangem Testen und Prototyping war ihre erste Kollektion „Series XF“ endlich bereit, der Welt gezeigt zu werden. Die Vorführung fand auf der BLICKFANG Designmesse in Hamburg im Oktober 2022 statt, wo der Schmuck der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

 
Alloy (= Legierung)

Nun, lass es uns in einfachen Worten ausdrücken. Eine Legierung ist eine Zusammensetzung aus zwei chemischen Elementen, von denen eines immer ein Metall ist. Diese Mischung führt zu einem Material mit verbesserten Eigenschaften, das haltbarer ist als seine einzelnen Bestandteile.

Da reine Edelmetalle für die Schmuckverarbeitung zu weich sind, werden den Edelmetallen zusätzliche Metalle wie Kupfer, Zinn, Bronze oder Messing zugesetzt. Diese machen das Schmuckstück härter und korrosionsbeständiger.

Je nach Mischungsverhältnis lassen sich durch Zugabe von Silber oder Kupfer auch verschiedene Farbtöne wie Gelb-, Rot-, Rosé- oder Weißgold erzielen. Weniger bekannte Goldlegierungen sind Grün-, Blau- oder Schwarzgold.

Auch bei der Verarbeitung oder der Funktion des Schmucks spielen Legierungen eine wichtige Rolle. So sind 18 Karat Goldlegierungen zwar von höherer Qualität, aber auch weicher und für arbeitsintensive Tätigkeiten, insbesondere bei Ringen, nicht wirklich geeignet. Daher werden für den alltäglichen Gebrauch 14 Karat Goldlegierungen bevorzugt, um Langlebigkeit zu gewährleisten.

B

Bauer Walser ist eine von drei Scheideanstalten bei Pforzheim, von der unsere Partnergießerei Kalman Hafner zertifizierte und recycelte Materialien bezieht. Die Firma Bauer Walser für Edelmetall- und Halbfabrikate ist ein Mitglied der RJC (Responsible Jewellery Council) und trägt die Zertifikate RJC CoC (Custody of Chain) und RJC CoP (Code of Practices). Dies gewährleistet eine Transparenz in der gesamten Lieferkette und garantiert, dass unser Schmuck aus verantwortungsvollen Quellen stammt.

 
Berlin
Berlin ist die Geburtsstadt und der Gründungsort von Fine Principles. Und natürlich stammt auch die Gründerin Alexandra aus Berlin.
 
Bronze

Bitte nicht verwechseln — Bronze ist kein Edelmetall. Es ist lediglich eine Legierung, das in erster Linie aus Kupfer und Zinn besteht und dem oft andere Metalle (darunter Aluminium, Mangan, Nickel oder Zink) und manchmal auch Nichtmetalle zugesetzt wird. 

C
Carat (= ct)

Das ‚Carat‘ (oder metrisches Karat = ct) wird als Maßeinheit verwendet und gibt die Masse von Edelsteinen an.

Ursprünglich wog das Karat so viel wie ein getrockneter Johannisbrotkern, im Mittelalter so viel wie drei Gerstenkörner oder vier Weizenkörner. Um die Unterschiede über die Landesgrenzen hinweg zu vereinheitlichen, wurden die Werte zu Beginn des 20. Jahrhunderts angepasst. Seit 1907 entsprechen genau 2 Milligramm, d. h. 0,2 Gramm, einem metrischen Karat.

 
Certification (= Zertifizierung)

Die Gießerei, mit der wir zusammenarbeiten, bezieht recycelte Edelmetalle von lokalen Scheideanstalten in und um Pforzheim mit RJC Zertifizierung. Sie befolgen die Standards von RJC CoC (Chain of Custody = Beweismittelkette) und RJC CoP (Code of Practices = Verhaltenskodex). Mit anderen Worten — RJC ist die weltweit führende Nachhaltigkeitsorganisation in der Schmuckindustrie.

Sowohl der Gießer als auch der Goldschmied halten die REACH Vorschriften in der gesamten Lieferkette ein. REACH steht für Registration (= Registrierung), Evaluation (= Bewertung), Authorization (= Zulassung), Restriction of Chemicals (= Beschränkung von Chemikalien) und ist eine Verordnung der Europäischen Union (EG) Nr. 1907/2006.

Zusätzlich erhält die Gießerei ‚faires Gold‘ von Fairever, einem zertifizierten Lieferanten für Fairtrade Gold und Silber und einem autorisierten Lieferanten für Fairmined Gold und Silber.

 
Concept (= Konzept)

Abgestimmt auf ‚Logik und Schönheit‘ — das sind die beiden Komponenten, die die Schmuckstücke von Alexandra ausmachen. Dabei folgen sie mathematischen und gestalterischen Prinzipien, um das klar strukturierte Konzept zu stützen und den Spielraum für weitere Serien zu erlauben.

Genauer gesagt, Alexandra spricht die visuelle Sprache der Geometrie und Raster. Dabei nutzt sie das Potenzial von Falttechniken und folgt einem akribischen Ordnungsprinzip. Durch die Kombination einfacher Prinzipien transformiert sie Faltraster von 2D in 3D und schafft facettenreichen Schmuck.

D
Hier ein kurzer Ausflug in die Welt der deutschen Genauigkeit. Die von der DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) im März 1981 veröffentlichte Normung DIN 824 definiert die Faltung von technischen Zeichnungen und anderen Unterlagen zur Ablage in Schriftgutbehälter.

Dabei werden drei Formen unterschieden – A, B und C. Die Faltung DIN 824-A-4 bezeichnet die Faltung mit Heftung und ausgefaltetem Heftrand und 4-fach-Lochung, DIN 824-B bezeichnet die Faltung mit Heftung und ausgefaltetem Heftrand und zusätzlich angebrachtem Heftrand und DIN 824-C bezeichnet die Faltung ohne Heftung. Jetzt bist du dran ;)
F
Facet (= Facette)

Wir alle haben den Begriff ‚Facette‘ schon einmal gehört, aber nur wenige können ihn genau beschreiben. Das Wort selbst leitet sich vom lateinischen ‚facies‘ ab (was ‚Vorderseite‘ oder ‚Gesicht‘ bedeutet) und ist im Grunde nichts anderes als eine flache oder glatte Oberfläche auf einer Geometrie. So finden Facetten beispielsweise ihre Verwendung in der Steinmetzkunst, in der Dentaltechnologie, in der Kunst allgemein und im Druck, und sie ist sogar Teil eines Persönlichkeitsmerkmals in der Psychologie.

Unsere Facetten entstehen durch Falttechniken — genauer gesagt durch das ‚X-Form‘-Raster. Durch Hinzufügen oder Wegnehmen entstehen unterschiedliche Dynamiken und Strukturen, die technisch-minimalistisch oder organisch-floral wirken.

 

Unsere Partnergießerei Kalman Hafner, kauft ‚faires‘ Gold und Silber von Fairever. Um die vom Kleinbergbau abhängigen Arbeiter zu unterstützen, kauft Fairever Gold und Silber direkt von verantwortungsvollen Minen.

Das Ziel von Fairever ist es, den Arbeitern ein sicheres und gesundes Leben als Teil einer intakten Gesellschaft und Umwelt zu ermöglichen. Es ist wichtig, lokale Gemeinschaften, insbesondere Kleinproduzenten, durch Fairtrade und Fairmined Zertifizierungen zu unterstützen. Durch diese Zertifizierungen wird sichergestellt, dass faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung Teil der Lieferkette sind.

Mit seinem Engagement für Fairtrade und Fairmined sowie für nachhaltige Abbaupraktiken hebt sich Fairever von anderen Anbietern ab, da es an die Kraft von ethischem Schmuck glaubt, der einen positiven Einfluss auf Gemeinschaft und Umwelt hat.

Erfahre mehr über Fairever →

 

Wusstest du, dass es eine Art von Gold gibt, das auf eine bestimmte Weise abgebaut wird, die sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt besser ist als Gold aus unkontrollierten Minen?

Es handelt sich um rückverfolgbares Gold von Fairmined, das von Kleinbergbauunternehmen stammt, die nach dem Fairmined-Standard zertifiziert sind. Das bedeutet, dass das Gold auf eine Art gewonnen wird, die die Natur respektiert, eine nachhaltige Entwicklung unterstützt und dazu beiträgt, das Leben der Menschen, die in diesen Gemeinschaften leben, zu verbessern.

Wir bieten Fairmined-Edelmetalle für Menschen an, die verantwortungsvoll gewonnenes Gold suchen, das sich positiv auf die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt der Bergbaugemeinden auswirkt.

Kontaktiere uns einfach für ein Angebot →

 
Fineness (= Feingehalt)

Der ‚Feingehalt‘ ist eine Maßeinheit und gibt das Verhältnis an, in dem ein wertvolles Element in einer Edelmetalllegierung enthalten ist.

Wie wir im Kapitel ‚Legierung‘ gelernt haben, ist Feingold die Bezeichnung für reines Gold und weist einen Goldanteil von 99,99 % auf. Diese Legierung ist als 999,9 ‰ Feingold im Handel erhältlich und wird mit 24 Karat bemessen.

Neben Feingold ist Feinsilber ein weiteres Material, das die Grundlage für hochwertigen Schmuck bildet. Feinsilber wird in der Regel als Bestandteil von Legierungen weiterverarbeitet, da es in seiner reinsten Form sehr weich ist und nicht ohne weiteres als Grundmaterial für Schmuck verwendet werden kann. Daher kommt Silber oft als Sterlingsilber vor, eine Silberlegierung mit 93,5 % oder 92,5 % Feinsilberanteil. Der Rest dieser Legierung besteht in der Regel aus Kupfer.

 
Fine Jewellery (= hochwertiger Schmuck)

Der Begriff ‚edler Schmuck‘ wird für alle Schmuckstücke verwendet, die aus Edelmetallen wie Gold, Silber oder Platin gefertigt sind. Echte Edelsteine wie Diamanten, Saphire, Rubine oder Smaragde werden in der Regel für edlen Schmuck verwendet.

‚Modeschmuck‘ ist dagegen jeder Schmuck, der nicht aus Edelmetallen hergestellt wird. Modeschmuck wird manchmal auch als ‚Billigschmuck‘ bezeichnet und besteht häufig aus unedlen Metallen wie Messing, Kupfer oder Aluminium. Er kann aber auch aus Textilien oder Leder bestehen oder aus unedlen Metallen, die mit Edelmetallen überzogen sind. Wenn ein Modeschmuckstück mit einem Edelstein verziert ist, handelt es sich fast immer um ein Edelsteinimitat, d. h. der ‚Edelstein‘ kann u. a. aus Kunststoff, Glas oder Kristall bestehen.

Edler Schmuck ist so konzipiert, dass er ein Leben lang hält und sogar über Generationen hinweg weitergegeben werden kann. Wenn edler Schmuck zu Bruch geht, kann er in der Regel repariert werden. Außerdem behält echter Schmuck auch in Zukunft seinen Wert.

 
Fine Principles
Aus einem begeisterten Drang nach vielfältigen Ausdrucksformen schöpft FP aus dem ästhetischen Potenzial von Falttechniken und kreiert in durchdachter Präzision facettenreichen Schmuck.

Im Zusammenspiel von ausgeklügelten Prinzipien und zertifizierten Edelmetallen, schafft FP authentische Designs, die sich durch grafische Regelmäßigkeit definieren und aus nachhaltiger Produktion stammen.

Wende dich gerne an uns und sag hallo →
 
Folding (= Faltung)
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Der Begriff ‚falten‘ ist fest in unserer Sprache verankert — laut DWDS (Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache) tauchte das altdeutsche Wort ‚faldan‘ erstmals um 800 n. Chr. auf und entwickelte sich in den darauffolgenden Jahrhunderten von ‚valten‘, ‚valden‘ hin zu ‚vōlden‘, im 9. Jahrhundert. von ‚faldōn‘, ‚faltōn‘ hin zu schlussendlich ‚falten‘. So waren gleichermaßen verschiedene Bedeutungen wie ‚krümmen’, ‚verschränken‘ oder ‚sich umbiegen‘ im Umlauf.

‚Falten‘ hat vielschichtige Bedeutungen und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Produkt der Natur. Im Laufe unserer Evolution haben sich Landschaften gefaltet, aber auch Blätter, Blüten, Knospen, Muscheln, Schneckenhäuser, Pilzkappen, Insektenflügel und vieles mehr. Wir selbst tragen sie auf unserer Haut und sogar in unserem Körper in Form einer schraubenförmigen Doppelhelix — die DNA.

Wissenschaftler, Ingenieure, Mathematiker, Pädagogen, Künstler, Designer und Bastler jeden Alters sind nach wie vor vom Falten fasziniert. Es handelt sich dabei nicht nur um das Knicken von Papier, sondern kann von 1D auf 2D auf 3D übertragen werden und ist unabhängig von Materialien.

Der deutsche Pädagoge Friedrich Fröbel hat das Potenzial schon früh erkannt und in seine ‚Spielegaben‘ aufgenommen. Auch Josef Albers und Paul Jackson beispielsweise nutzten das Papierfalten, um ihren Schülern das Verständnis für Geometrie, das räumliche Denken oder einfach den künstlerischen Ausdruck zu vermitteln.

Aus Wissenschaft und Technik sind viele bemerkenswerte Erfindungen hervorgegangen, die ihre Inspiration im Falten gefunden haben. Zum Beispiel der Airbag oder winzige Origami-Roboter, die über eine Kapsel in den Magen gelangen und nach dem Entfalten von außen gesteuert werden können.

 

Friedrich Wilhelm August Fröbel (* 21.4.1782 Oberweißbach in Thüringen, † 21.6.1852 Marienthal bei Bad Liebenstein in Thüringen) muss einfach an dieser Stelle erwähnt werden, weil er schon vor über 170 Jahren das Potenzial geometrischer Formen gesehen und diese in seine Lehrmethoden eingebaut hat.

Fröbel war ein deutscher Erziehungswissenschaftler, Pädagoge & Berufsausbilder und gilt als Erfinder des Kindergartens. Er entwickelte das System von ‚Spielgaben und Beschäftigungen‘, die einfach beschrieben ‚Fröbels Spielzeuge‘ waren. Mit ihnen konnte gestapelt, gelegt, bewegt, faltet, geschnitten, gezeichnet, geflochten, geschnürt, gewebt, genäht, gestochen, modelliert oder geknetet werden. Durch das ‚Spiel‘ wollte Fröbel die Selbstständigkeit, Geschicklichkeit, haptische Erfahrung, Kreativität, Motorik und Abstraktionsfähigkeit des Kindes anregen.

Erfahre mehr über Friedrich Fröbel →

G
Galvanic (= Galvanik)
Vereinfacht gesagt, werden beim galvanischen Verfahren metallische Überzüge auf Gegenständen durch ein elektrolytisches Bad erzeugt. Mehr über das Verfahren erfährst du im Abschnitt P — (galvanische) Beschichtung.
 
Geometric Series (= Geometrische Serie)
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Wir verwenden eine mathematische Zahlenfolge — in unserem Fall die Geometrische Serie — als nützliches Werkzeug. Um die Faltungen zu begrenzen und zu kontrollieren, verdoppeln (1, 2, 4, 8, usw.) und halbieren (1, 1/2, 1/4, 1/8, usw.) wir sowohl die Anzahl der Facetten als auch die Dimensionen.

Vier unserer sechs Kategorien halten sich streng an diese Regel. Da Ringe und Armreifen jedoch den natürlichen Körpermaßen entsprechen, werden sie jeweils separat gezeichnet und angepasst.

H
Hallmark (= Punzierung)
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Damit ist das in ein Edelmetall eingeprägte oder gestempelte Symbol gemeint, das Auskunft über den Feingehalt gibt.

In Deutschland sind die gebräuchlichsten Stempel 333, 585 und 750 für Gold, 835 und 925 für Silber und 950 für Platin. Diese sind nicht zwingend vorgeschrieben, aber der Gesetzestext besagt, dass der Feingehalt mit ganzzahligen Tausendsteln angegeben werden muss (§2 Abs.1, §3, §5 Abs.1 FeinGehG).

Die gesetzlichen Regelungen zur Punzierung sind von Land zu Land unterschiedlich. In England beispielsweise werden Punzen seit über 700 Jahren verwendet und kontrolliert, und Fälschungen sind nach wie vor strafbar.

Erfahre mehr über die Geschichte des Punzierens →

 
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Hermann Glöckner (* 21. Januar 1889 in Cotta bei Dresden; † 10. Mai 1987 in Berlin) war ein deutscher konstruktivistischer Maler, Bildhauer, Künstler und Grafiker. Über fünf Jahrzehnte war das Thema der Faltung ein ständiger Begleiter, er schuf Werke in ein-, zwei- und dreidimensionaler Form.

Erfahre mehr über Hermann Glöckner →

I
ID
Unsere Stücke haben eine ID, die aus einem Zahlen- und Buchstabencode besteht. Hinter XFCE64S2 beispielsweise steckt die Serie ‚X-Form‘, das Objekt ‚Kreisohrring‘, die Anzahl der Facetten ‚64‘, die Größe ‚S‘ und die Materialstärke ‚2‘.

Bei den Kreolen fehlen genau ¼ der Facetten. Sie werden jedoch mit einer vollständigen Zahl beschrieben, da das Design auf dem der Kreisohrringe basiert. Und wir zählen nur die Facetten, die sich nach dem Raster definieren und nicht die Enden oder Anfänge.
J
Jewellery (= Schmuck)
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Der Begriff »Falten« ist tief in unserer Sprache verwurzelt und ist von vielschichtiger Bedeutung. Falten ist ein Produkt der Natur und fasziniert Wissenschaftler, Mathematiker, Pädagogen, Designer und Hobbybastler jeden Alters gleichermaßen.

Die Raster der Falttechniken können durch einfache Manipulationen wie Quetschen, Dehnen, Multiplizieren oder sogar Kombinieren ihre eigene Dynamik entwickeln. Das Spiel mit der Faltung birgt ein enormes Potenzial an Gestaltungsmöglichkeiten, das wir in Zukunft ausschöpfen werden.
 

Josef Albers (* March 19, 1888 in Bottrop; † March 25, 1976 in New Haven, Connecticut) was a German-American painter, art theorist and educator. His most famous work is probably his colour square painting ‘Homage to the Square’, which is one of the pioneers of Op Art, optical art.

In addition to his studies on colour theory, Albers also devoted himself to the subject of folding. As early as the 1920s, Josef Albers taught folding techniques at the Bauhaus in order to provide his students with solutions to problems. He encouraged students to plan their folded paper models in advance to ensure that the economy of form was in proportion to the expected amount of material and labour.

K
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Kalman Hafner is our partner with over 55 years of experience in investment casting. The caster offers productions ranging from individual pieces to series, which are realized in complex work steps using the so-called lost-wax process.

Kalman Hafner purchases RJC-certified and recycled precious metals from nearby refineries in and around Pforzheim, such as:

Bauer Walser AG →
C. Hafner GmbH + Co. KG →
Agosi AG →
Fairever GmbH →
 
Karat (= k, Kt)
In der Schmuckverarbeitung bezieht sich das ‚Karat‘ (Carat = c, Ct, britische Schreibweise) auf den Massenanteil des hochwertigsten Edelmetalls in einer Legierung.

In Deutschland wird ‚Karat‘ gemäß dem Feingehaltsgesetz in Teilen von 1000 angegeben, z. B. ist der Goldanteil bei 750er-Gold 75 %. Schmuck mit 24 Karat besteht also aus reinem Gold — 99,99 %, um genau zu sein — und bedeutet, dass kein anderes Legierungsmetall hinzugefügt wurde.
L
Lost-wax process (= Wachsausschmelzverfahren)
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Gießen ist ein seit Jahrtausenden bekanntes Handwerk und wurde mit der Entwicklung von Ziegelöfen um 3000 v. Chr. möglich. Daraus haben sich bis heute unterschiedliche Verfahren entwickelt, wie beispielsweise der Schleuderguss, der Druckguss, der Strandguss, der Formguss und einige mehr.

Unsere Partnergießerei Kalman Hafner ist auf den Feinguss spezialisiert und bringt unseren Schmuck mithilfe des sogenannten ‚Wachsausschmelzverfahren‘ zum Leben. Bei diesem Verfahren wird von einem Original ein Duplikat gegossen, das in mehreren komplexen Schritten erfolgt:

  1. Modellierung des Wachsmodells
  2. Montieren der Eingusskanäle an das Wachsmodell
  3. Aufbereitung des Formstoffes
  4. Ummantelung des Wachsmodells mit Formstoff
  5. Ausschmelzen des Wachsmodells
  6. Gießen von geschmolzenem Metall in die hohle Form
  7. Erstarrung des Metalls in der Form
  8. Zerschlagung der Formmasse und Entnahme des Rohgusses


Der fertige Rohguss geht anschließend zur Qualitätskontrolle und bei Abnahme zum Goldschmied. Dieser säubert das Modell, so dass der fertige Master als Vorlage für Duplikate dient.

M
Made in Germany

Wir arbeiten mit Gießereien, Goldschmieden und Scheideanstalten aus Pforzheim zusammen, wo jeder vor Ort und gut miteinander vernetzt ist. Um das lokale Handwerk zu unterstützen, möchten wir langfristige Beziehungen zu den Werkstätten, als auch zu den Arbeitern pflegen.

Wenn du dich mit uns in Verbindung setzen möchtest, kannst du das jederzeit tun. Wir haben bereits fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Branche gesammelt und freuen uns, unser Fachwissen mit Goldschmieden, Designern oder einfach Schmuckliebhabern zu teilen.

O
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Origami
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Wenn Musik hörbar gemachte Mathematik ist,
ist Origami sichtbar gemachte Mathematik.
— Paul Jackson

P

Seit 1983 ist Paul Jackson ein professioneller Papierfalter, Papierkünstler, Papieringenieur, Autor und Lehrer, spezialisiert auf Origami und die Kunst des Faltens. Darüber hinaus wagt er sich in andere Welten und erforscht Faltungen in Pädagogik, Mathematik, Physik, Musik und natürlich in der Natur.

Paul Jackson hat über 40 Bücher geschrieben und Studenten in Designbereichen wie Architektur, Mode, Keramik, Schmuck, Produktdesign und Textilien an mehr als 80 Universitäten und Hochschulen in 13 Ländern unterrichtet.

Gemeinsam mit seiner Frau, der israelischen Origami-Künstlerin und Pädagogin Miri Golan, gründete er das Projekt ‘Folding Together’ und rief das Programm ‘Origametria’ ins Leben, das Origami zur Vermittlung von Geometrie nutzt. Seit 2018 wurde es vom israelischen Bildungsministerium in den nationalen Lehrplan für Mathematik aufgenommen.

Inzwischen lernen mehr als 30.000 Kinder im Grundschulalter jede Woche Origami, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken, aber auch um ihre motorischen Fähigkeiten, ihre Hand-Augen-Koordination, ihr logisches Denken, ihre Konzentration, ihre Ästhetik, ihre dreidimensionale Wahrnehmung und die Grundlagen der Geometrie zu entwickeln.

Erfahre mehr über Paul Jackson →

 
Pforzheim
Pforzheim — ehemals Portus an der Enz, eine 90 v. Chr. gegründete römische Siedlung — ist eine Großstadt im Schwarzwald mit einer langen Geschichte für Goldschmiede, Schmuckkünstler, Designer und Schmuckliebhaber. Mit über 250 Jahren Schmuck- und Uhrentradition ist Pforzheim auch heute noch ein Mekka für alles, was mit Schmuck zu tun hat.

Darüber hinaus gibt es in Pforzheim noch eine Reihe von schmuckbezogenen Ausstellungen und Kulturzentren, wie:

Schmuckmuseum Pforzheim →
Pforzheim Galerie →
Schütt Edelsteinausstellung →
Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- & Uhrenindustrie →
 
Plating (= Vergoldung)
Bei der (galvanischen) Vergoldung werden zwei Arten von Überzügen (2 & 3) unterschieden — die eine ist eine hochwertige Vergoldung, die andere lediglich eine Goldfarbe.

  1. Die beständigste Form ist natürlich das massive Material, aus dem ein Schmuckstück gefertigt wird. Kurze Erinnerung an dieser Stelle — wir bieten auch individuelle Massivlegierungen wie Fairmined-Gold an. Kontaktiere uns einfach für ein Angebot →

  2. Eine hochwertige Vergoldung wird erreicht, wenn sie mit einer Schichtdicke von mindestens 3 Mikrometern auf Silbergegenstände aufgetragen wird. Diese Art ist nach dem französischen Wort »Vermeil« benannt.

  3. Für Mode- oder günstigeren Schmuck wird beispielsweise Messing verwendet, das nur eine Schichtdicke von weniger als einem Mikron hat. Das ist weniger haltbar und nutzt sich sehr schnell ab, insbesondere bei Ringen.
 
Precious metals (= Edelmetalle)

Die drei häufigsten Edelmetalle in der Schmuckverarbeitung sind Gold, Silber und seit einigen Jahren auch Platin, aber es gibt noch viele weitere. Edelmetalle sind selten und werden unter schwierigeren Bedingungen abgebaut, als dies beispielsweise bei Sand der Fall ist.

Das Besondere an diesen Edelmetallen ist, dass sie korrosionsbeständig sind, das heißt, sie reagieren kaum auf Luft oder Wasser. In der Antike wurden Münzen meist aus Gold oder Silber hergestellt, weil sie einen bestimmten Qualitätsstandard hatten und wertvoll waren. Es kam jedoch gelegentlich vor, dass Betrüger Gold vom Rand der Münzen abfeilten und sich so bereicherten. Um diese Golddiebe zu stoppen, wurde der geriffelte Rand geschaffen, den wir heute noch kennen.

Ein paar Fakten zum Gold- und Silberbergbau: Die größten Förderländer in Bezug auf die Goldreserven sind China, Australien, Russland und Nordamerika (USA und Kanada). Die führenden Länder im Silberbergbau sind Mexiko, China, Peru, Chile und Australien.

 
Process (= Prozess)
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Derzeit dauert es mehrere Wochen, bis wir kleine Mengen unseres Schmucks herstellen können. Das liegt daran, dass hinter den Kulissen verschiedene komplexe Prozesse ablaufen.

Aber fangen wir von vorne an. Nach Untersuchung von Falttechniken werden Grundideen gezeichnet, finalisiert und in 3D gedruckt. Nach Überprüfung der Prototypen und eventuellen Anpassungen werden die CAD-Zeichnungen auf ihre Machbarkeit überprüft. Sobald der Entwurfsprozess abgeschlossen ist, erfolgt die eigentliche Produktion in fünf Schritten:

1. CAD-Arbeiten & 3D-Druck

Auf Grundlage des CAD-Entwurfs wird eine Modellvorlage erstellt, die zur Herstellung der endgültigen Form verwendet wird. Nach dem Plotten der Datei wird das Stück an den Goldschmied übergeben, der die Oberflächen sorgfältig von Hand trimmt und versäubert.

2. Abformung

Nach der Reinigung wird eine Gummi- oder Silikonform hergestellt. Mit dieser Form werden in Zukunft alle Teile in der gewünschten Legierung gegossen. Um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, werden für die Produktion modernste Wachsspritzmaschinen eingesetzt.

3. Wachsausschmelzverfahren

Vom Einzelstück bis zur Kleinstmenge wird der Schmuck mit modernsten Vakuumgießmaschinen in der gewählten Legierung wie recyceltes Silber, recyceltes Gold, recyceltes Platin oder Öko-Messing gegossen — alles mit mehr als 5 Jahrzehnten Erfahrung im Guss.

4. Goldschmiedearbeiten

Nach dem Gießen werden die Stücke von Hand gereinigt und für das Tragen vorbereitet. Dazu gehört zum Beispiel das Einlöten von Ohrsteckern oder das Anbringen von Ösen für Ketten. Anschließend werden die Stücke sandgestrahlt, um ihnen eine matte Oberfläche zu verleihen.

5. Galvanisieren & Qualitätskontrolle

Der letzte Schritt ist die (galvanische) Beschichtung in der gewünschten Farbe und Dicke. Die Beschichtung unserer Ringe ist dicker, da sie eher mit anderen Gegenständen in Berührung kommen können. Nach einer abschließenden Qualitätskontrolle ist dein Schmuck dann versandfertig.

All dies wird nur von wunderbaren Fachleuten durchgeführt, die dabei helfen, Ideen in konkrete Schmuckstücke zu verwandeln und sie zum Leben zu erwecken. Vielen lieben Dank!

R

REACH ist die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 der Europäischen Union und steht für steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe.

Im Vordergrund steht der Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor den Risiken durch den Einsatz von Chemikalien. Zugleich soll die Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in der EU verbessert und die Alternativmethoden schädlicher Stoffe gefördert werden, um Versuche an Tieren zu verringern.

Erfahre mehr über REACH auf BV Schmuck+Uhren →

 
Recycled precious metals (= Recycelte Edelmetalle)

Grundsätzlich gibt es zwei Hauptunterschiede zwischen recycelten und fair gehandelten Edelmetallen — das eine wird wiederverwertet, das andere stammt aus dem Boden.

Recyceltes Gold oder Silber zum Beispiel wird aus der Rückgewinnung von bereits verarbeitetem Metall aus altem Schmuck, Uhren, Münzen, Gegenständen und sogar Elektronikschrott gewonnen. Nach der Zerlegung wird das gesammelte Material gereinigt und zusammengeschmolzen, damit es als recyceltes Gold und recyceltes Silber wieder in Umlauf gebracht werden kann.

Auch wenn die Edelmetalle recycelt werden, ist dies nicht zu 100 % der Fall. Recyceltes Silber besteht zu etwa 95 % aus recyceltem Material, Gold teilweise nur zu etwa 30 %. Das bedeutet, dass der Rest abgebaut wird und beigemischt wird.

Ein weiterer Punkt neben dem sparsamen Umgang mit Ressourcen ist die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Bei der Gewinnung, Reinigung und Verarbeitung von recyceltem Gold sind die CO₂-Emissionen deutlich geringer als bei der eigentlichen Goldgewinnung in Minen. Das ergab die Ökobilanz des NaGold-Projekts am Pforzheimer Institut für Industrial Ecology: Mit rund zehn bis 20 Tonnen CO₂ pro Kilogramm Minengold schneidet recyceltes Gold aus hochwertigem Elektronikschrott mit 53 Kilogramm CO₂ pro Kilogramm erstaunlich gut ab.

Erfahre mehr über das NaGold-Projekt →

 

RJC (Responsible Jewellery Council) wurde 2005 gegründet und ist eine führende globale Organisation für die Festlegung von Standards für die weltweite Schmuck- und Uhrenindustrie zur Förderung nachhaltiger Lieferprozesse.

RJC ist das einzige ISEAL Mitglied für nachhaltige Standards und Praktiken in der Schmuckindustrie. Der Verhaltenskodex basiert auf den 17 SDGs (Sustainable Development Goals) und den zehn Prinzipien des UN Global Compact.

RJC CoC (Chain of Custody Standard) bietet eine vollständige Transparenz der rückverfolgbaren und verantwortungsvollen Beschaffungspraktiken. Die Zertifizierung enthält Informationen darüber, wie die Produkte und ihre Materialien in der Lieferkette beschafft, zurückverfolgt und verarbeitet wurden.

Darüber hinaus stellt der CoC sicher, dass die Beschaffung der von RJC, LBMA (The Independent Precious Metals Authority) oder RMI (Responsible Minerals Initiative) zertifizierten Scheideanstalten hergestellten Halbzeuge konfliktfrei ist.

RJC CoP (Code of Practices Standard) ermöglicht Praktiken, die sich auf ethische, soziale, menschenrechtliche und ökologische Anforderungen konzentrieren. Der CoP hilft bei der Messung praktischer Handlungsaufgaben und ist der einzige, der die gesamte Lieferkette der Schmuck- und Uhrenindustrie abdeckt.

Erfahre mehr über RJC →

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Die ‚Serie XF‘ ist unsere erste Kollektion und von der Falttechnik ‚X-Form‘ inspiriert. Wie der Name schon sagt, besteht die Form aus einem sich wiederholenden Muster von Dreiecken, die aufeinanderfolgenden Xn ähneln.

Die gesamte Kollektion besteht aus 28 Stücken und ist in sechs Kategorien aufgeteilt — Ring, Stabohrring, Kreisohrring, Armreif, Anhänger und Kreole. Der Schmuck folgt einem zeitlosen Ansatz und ist für jedermann gemacht.

Shop Serie XF →

 
Size guide (= Größenleitfaden)
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Wir verwenden das internationale Standardsystem ISO (8653:2016), das die Ringgrößen in Bezug auf den Innendurchmesser des Rings definiert und in Millimetern gemessen wird. Alle anderen Größen folgen einfach dem Zentimetermaß und werden in S, M, L oder XL übersetzt.

Weitere Informationen zu Abmessungen und Größen erhältst du in unseren Größenleitfäden. Um die richtige Passform zu ermitteln, haben wir ein Dokument vorbereitet, in dem du Messwerkzeuge und Vorlagen zum Ausschneiden findest. Achte nur darauf, dass das Dokument beim Drucken nicht skaliert wird, da dies die Maße des Schmucks verändern würde.

Erkunde unseren Größenleitfaden →
 
Surface processing (= Oberflächenbearbeitung)

Wir lieben die Ästhetik scharfer Kanten, und wir hoffen, du auch. Um diese besondere Eigenschaft zu erhalten, lassen wir die Oberfläche nach dem Gießen so unberührt wie möglich. Daher haben alle unsere Stücke eine leicht strukturierte, aber glänzende Oberfläche.

Nur zur Erinnerung — ein Schmuckstück kann jeden Tag getragen werden, was bedeutet, dass sich insbesondere beschichtete Ringe und Armbänder schneller abnutzen können als Ohrringe. Das ist völlig normal, da sie automatisch mit anderen Gegenständen in Berührung kommen. Daher bieten wir eine Auffrischung an, bei dem der Goldschmied die Oberfläche reinigt und dein Stück neu beschichtet.

Nach der Auffrischung fragen →

 
Sustainability (= Nachhaltigkeit)

Unser Nachhaltigkeitsansatz beginnt bei dem Produkt, das aus zertifizierten und recycelten Edelmetallen hergestellt wird. Sowohl der Gießer als auch der Goldschmied arbeiten mit lokalen Lieferanten, die zertifizierte oder autorisierte Mitglieder des RJC, Fairtrade und Fairmined sind und die REACH-Vorschriften einhalten. Zusätzliches Schmuckzubehör, wie Verschlüsse oder Ketten, sind ebenfalls aus zertifizierte Edelmetallen hergestellt und lokal aus Berlin bezogen.

Die Schmuckschachteln sind außerdem aus FSC®-zertifizierter MDF-Holzfaserplatte gefertigt und mit FSC®-zertifiziertem schwarzem Soft-Touch-Papier überzogen. Sie werden in FSC®-zertifiziertem Kraftkarton verschickt. Zusätzliche Werbematerialien bestehen aus 100 % recycelbarem, kompostierbarem oder FSC®/PEFC™-zertifiziertem Papieren und werden nur in kleinen Mengen in Deutschland hergestellt.

Nachhaltigkeit in einem Unternehmen ist viel komplexer als nur die Betrachtung von Produkten oder Verpackungen. Viele von uns in der Branche sind bereits auf dem richtigen Weg, aber es kann immer noch mehr getan werden. Wir von Fine Principles werden stets daran arbeiten, unsere eigenen internen Standards weiterhin zu verbessern — wir arbeiten daran!

T
Tarnishing (= Anlaufen)
Reine Metalle sind Edelmetalle, die am wenigsten mit anderen Metallen oder Elementen an der Luft reagieren. Da jedoch 99,9 %-iges Gold oder Silber für die alltägliche Verwendung in Schmuckstücken zu weich ist, werden sogenannte Legierungen benutzt, um ihn zu härten und leichter zu bearbeiten. Das heißt, je höher der Edelmetallanteil ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit des Anlaufens.
 
Touch up (= Auffrischung)
Ein Schmuckstück kann jeden Tag getragen werden, was bedeutet, dass sich insbesondere beschichtete Ringe und Armbänder schneller abnutzen können als Ohrringe. Das ist völlig normal, da sie automatisch mit anderen Gegenständen in Berührung kommen. Daher bieten wir eine Auffrischung an, bei dem der Goldschmied die Oberfläche reinigt und dein Stück neu beschichtet.

Nach der Auffrischung fragen →
 
Transformation (= Transformation)
Habt ihr euch schon gefragt, wie ein 2D-Gitter in ein 3D-Objekt verwandelt werden kann? Wir nennen das Transformation. Dabei wird eine flache Oberfläche mithilfe einer 3D-Computersoftware in eine dreidimensionale Struktur umgestaltet. Stell dir ein Blatt Papier vor, das sich durch Falten in einen Vogel verwandelt. Wir machen genau das Gleiche, aber digital!
U
Unisex (= Unisex)
Wer liebt sie nicht, die kantigen Facetten 😉

Wir haben einen systematischen Ansatz gewählt, der es euch leicht macht, die Stücke nach Vorliebe zu kombinieren, sei es nach Größe, Modell oder Farbe. Deshalb glauben wir, dass unser Schmuck für jeden geeignet ist. Die Möglichkeiten sind endlos, also leg los mit Mixen und hab Spaß damit!
 

Heutzutage ist es wichtiger denn je, sich über die Verantwortung und Schonung unserer natürlichen Rohstoffe Gedanken zu machen. Teil einer strategisch guten Kreislaufwirtschaft ist das ‚Urban Mining‘, was das Ziel verfolgt, alle Materialflüsse von der Rohstoffgewinnung hin zur Abfallwirtschaft zu berücksichtigen und die gewonnenen Sekundärstoffe weiterzunutzen.

Auch in der Metallverarbeitung wird ‚Urban Mining‘ von Scheideanstalten Deutschlands zur Gewinnung von Sekundärmetallen aufgegriffen. So werden Edelmetalle aus beispielsweise Elektroschrott recycelt und zu Sekundärmaterialien verarbeitet, welche in die Kreislaufwirtschaft eingebunden werden.

Mithilfe von ‚Urban Mining‘ soll in der Schmuck- und Uhrenindustrie ein verantwortungsvolleres Handeln verankert werden. Denn der Abbau von Gold und Silber ist noch immer ein umweltschädliches und soziales Problem, das mit unterschiedlichsten Konflikten einhergeht. Deshalb ist für Produzenten als auch Konsumenten ein ethischer Standard entlang der gesamten Wertschöpfungskette von hoher Notwendigkeit.

Erfahre mehr über Urban Mining →

V
V–Fold
Die universelle ‚V-Faltung‘ ist eine gängige Methode zum Falten von Flächen und Formen, die bei richtiger Ausführung ein großes Potenzial für sehr komplexe Objekte bietet. Durch die Veränderung des Winkels oder das Hinzufügen mehrerer Abschnitte beispielsweise, entstehen unterschiedliche Formen und Rhythmen, die eine Vielzahl von Ausdrucksmöglichkeiten bieten.
X
X–Form

XF ist abgeleitet von der Falttechnik ‚X-Form‘. Wie der Name bereits sagt, besteht die X-Form aus einem sich wiederholenden Muster von Dreiecken, die aufeinanderfolgenden X-n ähneln. Heute finden wir die ‚X-Form‘ beim Papierfalten, aber auch in der Bildhauerei, Kunst, Architektur, Keramik, Grafik und natürlich im Schmuckdesign.

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3D

Die 3D-Technologie ist seit langem ein fester Bestandteil der Schmuckindustrie. Sie besteht unter anderem aus Software, mit der 3D-Modelle gezeichnet werden können, und Hardware, mit der die Objekte gedruckt werden können.

Uns gibt die 3D-Modellierung die Freiheit, komplexere und kompliziertere Geometrien zu erstellen, als dies von Hand möglich wäre. Tatsächlich hat Alexandra auf diese Weise angefangen, ist dann aber bewusst zum 3D-Modellieren übergegangen, um die Welt des digitalen Faltens effizienter zu erkunden.

Mit der 3D-Technologie können wir kundenspezifische Anpassungen schneller vornehmen und in kleinen Serien produzieren. All dies geschieht mithilfe lokaler Werkstätten in Pforzheim, die unsere Entwürfe mittels 3D-Druck und handwerklichen Methoden umsetzen.

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